+420 604 373 376 Deutschsprachig · Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr · Elisabeth Zachová info@apool.de Angebot anfragen

So arbeiten wir

So arbeiten wir: vom Erstmuster mit 10 Beuteln bis zum Zählprotokoll

Jeder Auftrag durchläuft dieselben Stufen: Wareneingang mit Foto, 10 Musterbeutel zur Freigabe, elektronische Arbeitsanweisung, Befüllen mit Zwischenkontrolle, vollständige Ausgangskontrolle in der Halle und ein Zählprotokoll je Karton und Palette. Die Stufen gelten an allen 7 Standorten und für Hallen- wie Heimarbeit gleichermaßen; digital geführt wird der Ablauf seit 2019.

  1. 1 Tag 0

    Anfrage mit Produkt, Stückliste und Beutel

    Sie nennen Produkt, Stückzahl, Teile je Beutel, Beutelart und Termin – am besten mit Foto und Beutelspezifikation. Elisabeth Zachová klärt Verschluss, Beileger und Etikett; das Angebot mit Sekunden je Beutel liegt binnen 24 Stunden vor.

  2. 2 Tag 1

    Abholung binnen 24 Stunden

    Ware, Beutel, Beileger und Umkartons lädt eine Partnerspedition bei Ihnen oder beim Lieferanten; gebucht wird sie innerhalb von 24 Stunden. Im EU-Binnenmarkt genügen Lieferschein und Pro-forma-Rechnung.

  3. 3 Tag 1–2

    Wareneingang mit Foto und Zählung

    Jede Palette wird fotografiert, gezählt oder gewogen und gegen den Lieferschein gebucht. Fehlmengen, beschädigte Kartons oder zu wenig Beutel melden wir am selben Tag.

  4. 4 Tag 2–5

    Erstmuster: 10 Beutel mit Fotofreigabe

    Wir füllen und verschließen 10 Beutel genau nach Vorgabe, prüfen Naht, Inhalt und Etikett und schicken Fotos – auf Wunsch auch die Muster selbst. Erst Ihre Freigabe startet die Serie.

  5. 5 mit der Freigabe

    Arbeitsanweisung und Zählreferenz

    Das Foto des freigegebenen Beutels, die Stückliste und das Referenzgewicht für die Zählwaage stehen als elektronische Arbeitsanweisung an jedem Platz (seit 2019); für Sets liegt ein Vorlagebrett bereit.

  6. 6 ab Freigabe

    Befüllen und Verschließen mit Zwischenkontrolle

    An der Schweißanlage. am Verpackungstisch oder – bei einfachen Füllaufgaben – in Heimarbeit. Die Schichtleitung zieht je Charge Beutel und prüft sie gegen das Muster; bis zu 2.000 Hallenstunden am Tag stehen bereit.

  7. 7 laufend

    100 % Ausgangskontrolle und Zählprotokoll

    In der Halle wird jeder Beutel auf Naht bzw. Verschluss, Inhalt, Beileger und Etikett kontrolliert, gezählt kartoniert und fotografiert. Das Zählprotokoll je Karton und Palette geht per E-Mail an Sie.

  8. 8 1–2 Tage

    Rücklieferung

    Die Spedition bringt die Kartons palettiert an Ihr Werk, Ihr Lager oder direkt zum Fulfillment-Dienstleister – mit Lieferschein und Fotos der verladenen Paletten.

Warum entscheidet das Erstmuster über die ganze Serie?

Beim Erstmuster zeigt sich, ob Beutel und Ware zusammenpassen: ob die Naht mit Abstand zum Produkt sitzt, ob der Zip-Beutel sich mit dem Inhalt noch schließen lässt, ob das Etikett auf der glatten Fläche Platz findet. Wir füllen 10 Beutel genau so, wie die Serie laufen soll, fotografieren sie von beiden Seiten und schicken die Fotos an Sie. Mit Ihrer Freigabe wird das Foto Teil der Arbeitsanweisung – jede Mitarbeiterin sieht am Platz, wie ein richtiger Beutel aussieht.

Die Anlage zum Einschweißen stellen wir am Erstmuster auf die Folienstärke Ihrer Beutel ein; bei 25–100 µm liegen zwischen dünner und kräftiger Folie deutliche Unterschiede in Temperatur und Haltezeit. Die Einstellung wird dokumentiert, damit sie bei einer Folgeserie ohne neue Versuche übernommen werden kann.

Was prüfen wir zwischen den Stationen?

Die Schichtleitung zieht während der Serie Beutel aus jeder Charge und vergleicht sie mit dem freigegebenen Muster: Naht oder Verschluss, Inhalt, Beileger, Etikettposition. Am Ende steht die vollständige Ausgangskontrolle in der Halle – jeder Beutel wird angesehen, bevor er in den Karton geht. Beutel, die abweichen, werden neu gefüllt oder neu verschlossen und mit Grund im Protokoll vermerkt.

Wir versprechen keinen Fehleranteil, sondern einen nachvollziehbaren Prozess: Erstmuster mit Fotofreigabe, Arbeitsanweisung, Zwischenkontrolle, 100 % Ausgangskontrolle und Zählprotokoll je Karton und Palette.

Wie entsteht die Arbeitsanweisung am Platz?

Nach der Freigabe fassen wir alles, was für einen richtigen Beutel nötig ist, in einer elektronischen Arbeitsanweisung zusammen: Foto des freigegebenen Musters von vorne und hinten, Stückliste mit Teilenummern, Beutelmaß, Verschluss, Etikettposition, Beileger und Stückzahl je Karton. Die Anweisung steht auf einem Bildschirm am Arbeitsplatz; Änderungen, etwa ein neuer Flyer ab einer bestimmten Charge, spielen wir dort ein und vermerken sie im Protokoll. Für Heimarbeit gibt es dieselbe Anweisung als Ausdruck mit Foto zu jedem Gebinde.

Wie zählen wir – Zählwaage oder Vorlagebrett?

Zählwaage mit Referenzgewicht: Für gleiche Teile – Schrauben, Muttern, Clips – ermitteln wir aus einer ausgezählten Menge das Stückgewicht und hinterlegen es als Referenzgewicht je Teilenummer. Die Waage zeigt dann Stückzahlen statt Gramm; zusätzlich wiegen wir fertige Beutel stichprobenartig gegen das Sollgewicht, um Fehlmengen zu erkennen.

Vorlagebrett: Für gemischte Sets mit mehreren Positionen bauen wir ein Brett mit einer Mulde je Teil. Erst wenn jede Mulde gefüllt ist, wandert der Inhalt in den Beutel – eine fehlende Position fällt sofort auf, ohne dass gezählt werden muss.

Wer liefert Ware, Beutel und Etiketten?

Wer liefert was beim Eintüten?
PositionWer stellt bei?Was wir damit tun
Ware, Teile und Sets laut StücklisteKundeWareneingang mit Foto, Zählung oder Wiegen, Buchung je Charge
Beutel (Maße, Stärke, Verschluss)Kunde – oder APOOL beschafft nach SpezifikationBeschaffung mit Beleg + 8 %; Passform prüfen wir am Erstmuster
Beileger, Flyer, Einleger, AnleitungenKundeZählen, zulegen, Vollständigkeit in der Ausgangskontrolle
Etiketten und Warnhinweis-TextKunde – Vorlage oder fertige RollenAnbringen nach Muster, Position im Arbeitsanweisungsfoto
Umkartons und PalettenvorgabeKunde – oder APOOL nach AbspracheKartonieren mit fester Stückzahl, Zählprotokoll je Karton
Schweißanlage, Zählwaagen, VerpackungstischeAPOOLNahttemperatur und Referenzgewicht am Erstmuster eingestellt
Vorgaben von Handel oder MarktplatzKundeUmsetzung nach Ihrer schriftlichen Vorgabe, Freigabe über das Erstmuster

Welchen Nachweis bekommen Sie?

Das Zählprotokoll führt je Charge die Beutel je Karton, die Zahl der Kartons, die Beutel gesamt, die ausgesonderten Beutel mit Grund und die Palettennummern. Es geht als Excel und PDF per E-Mail an Sie, bevor die Ware bei Ihnen eintrifft, zusammen mit Fotos der verladenen Paletten. So kann Ihr Wareneingang gegen das Protokoll buchen, statt jeden Karton zu öffnen.

Zählprotokoll je Karton und Palette – Muster (Beispielzahlen)
ChargeArtikel / BeutelBeutel je KartonKartonsBeutel gesamtaussortiertGrundPaletteBemerkung
B-2026-0917-01Schraubenset M6, 7 Positionen, PE 100 × 1502509624.00038Fehlmenge ZählwaageP-01 bis P-04Nachgefüllt, erneut gewogen
B-2026-0917-02Schraubenset M6, 7 Positionen, PE 100 × 1502508020.00011Naht offenP-05 bis P-07–
B-2026-0918-01Probensachet + Flyer, PP 120 × 18020012024.0006Flyer fehltP-08 bis P-10Beileger aus Karton 2 nachgelegt
Summe29668.0005510 PalettenProtokoll als Excel/PDF

Zahlen zur Veranschaulichung. Welche Spalten Ihr Wareneingang braucht, legen wir vor dem Erstmuster fest; wie die Zählwaage arbeitet, erklärt der Ratgeber Kleinteile nach Stückliste abpacken.

Wie viel Kapazität steht bereit?

In unseren Hallen stehen täglich bis zu 2.000 Arbeitsstunden bereit, in Heimarbeit weitere 3.000 Stunden für einfache Füllaufgaben. Einfache, wiederholbare Füllaufgaben mit zwei bis fünf Teilen je Beutel können in Heimarbeit laufen; Schweißanlage, Verschlusskontrolle und die 100 % Ausgangskontrolle bleiben immer in der Halle. Wie wir diese Reserve einsetzen und prüfen, beschreibt APOOL WERKE im Artikel Heimarbeit als Kapazitätsreserve.

Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen: Schichten am Samstag, Sonntag oder Feiertag kosten 25 % Zuschlag, beschleunigte Aufträge unter der Woche 15 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Wie vertraulich bleiben Produkte und Kampagnen?

Neue Produkte, Kampagnenmotive und Stücklisten behandeln wir vertraulich; auf Wunsch unterzeichnen wir vor dem Muster eine Geheimhaltungsvereinbarung. Ware und Muster verlassen die Halle nur zur Rücklieferung oder als abgezählte Gebinde für freigegebene Heimarbeit, Fotos gehen ausschließlich an Sie. Aufträge mit Verkaufsstart-Termin können wir ganz in der Halle halten.

Wer fährt Ware und fertige Kartons?

Eigene Fahrzeuge haben wir nicht – Partnerspeditionen holen Ware, Beutel und Beileger bei Ihnen oder Ihrem Lieferanten ab, gebucht binnen 24 Stunden. EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen. Wie Transport zwischen Deutschland, Österreich und Tschechien abläuft, erklärt APOOL WERKE auf der Seite Transport.

Fragen zum Ablauf beim Eintüten

Wer stellt die Beutel?

Die Beutel stellen Sie bei – oder wir beschaffen sie nach Ihrer Spezifikation (Maße, Stärke, Verschluss, Druck) beim Beutellieferanten und rechnen sie mit Beleg und 8 % Handlingzuschlag ab; Beutel herstellen oder bedrucken wir nicht. Für eine Beschaffung brauchen wir Maße (bei Seitenfalte mit Faltentiefe), Material, Folienstärke in µm, Verschlussart und – falls gewünscht – die Druckvorlage für den Beutellieferanten. Ob der Beutel zum Produkt passt, sehen Sie spätestens an den 10 Beuteln des Erstmusters; ist er zu knapp oder zu weit, lässt sich das vor der Serie noch korrigieren. Welche Angaben in die Anfrage gehören, fasst die Checkliste zur Beutelspezifikation zusammen.

Wie zählen Sie Kleinteile ab?

Gleiche Teile zählt die Zählwaage: Aus einer von Hand gezählten Probe ermittelt sie das Referenzgewicht und portioniert danach jede Beutelmenge. Für Sets aus verschiedenen Teilen liegt am Platz ein Vorlagebrett mit einer Mulde je Position – erst wenn jede Mulde belegt ist, wandert der Inhalt in den Beutel. Fertige Beutel wiegen wir nach, eine fehlende Unterlegscheibe fällt so als Untergewicht auf. Kalkuliert wird jedes weitere abgezählte Teil mit rund 4 Sekunden.

Arbeiten Sie auch in Heimarbeit?

Ja, für einfache Füllaufgaben. Einfache, wiederholbare Füllaufgaben mit zwei bis fünf Teilen je Beutel können in Heimarbeit laufen; Schweißanlage, Verschlusskontrolle und die 100 % Ausgangskontrolle bleiben immer in der Halle. Neben den Hallen stehen damit bis zu 3.000 Stunden am Tag zusätzlich bereit – hilfreich, wenn eine Sampling-Kampagne Hunderttausende Beutel braucht. Die Heimarbeitsstunde kostet 11,50 € – 15,00 € (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Wie die Qualität dabei gesichert wird, erklärt der Beitrag Heimarbeit als Kapazitätsreserve auf apool.de.

Was bekomme ich als Nachweis?

Zu jeder Lieferung ein Zählprotokoll je Karton und Palette als Excel- oder PDF-Datei: Charge, Beutel je Karton, Kartonanzahl, Gesamtmenge sowie ausgesonderte Beutel mit Grund. Ergänzt wird es durch Bilder der eingegangenen Ware, des freigegebenen Musters und der verladenen Paletten. Wir versprechen keinen Fehleranteil, sondern einen nachvollziehbaren Prozess: Erstmuster mit Fotofreigabe, Arbeitsanweisung, Zwischenkontrolle, 100 % Ausgangskontrolle und Zählprotokoll je Karton und Palette. Wie ein solches Protokoll aussieht, zeigt die Seite So arbeiten wir.

Wie schnell sind 100.000 Beutel fertig?

Ein Arbeitsplatz schafft 250–400 Beutel je Stunde, wenn ein Teil in den Beutel kommt. 100.000 Beutel sind damit 250 bis 400 Arbeitsstunden – bei bis zu 2.000 Hallenstunden am Tag also weniger als die Tageskapazität. Realistisch planen Sie mit Abholung binnen 24 Stunden, 2–5 Tagen bis zum freigegebenen Erstmuster und einigen Arbeitstagen Serie samt Ausgangskontrolle und Kartonieren. Mit mehreren Teilen je Beutel wächst die Zeit entsprechend; den verbindlichen Termin nennt das Angebot.

Geht es auch kurzfristig oder am Wochenende?

Ja. Wir übernehmen Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen. Für Arbeit an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen berechnen wir 25 % Zuschlag, für Express-Termine unterhalb der üblichen Vorlaufzeit 15 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Der Engpass ist selten die Kapazität, meist sind es die Beutel: Liegen sie rechtzeitig bei uns, startet eine eilige Serie direkt nach der Fotofreigabe.

Wie kommt die Ware zu Ihnen und wieder zurück?

Eigene Lastwagen haben wir nicht. Partnerspeditionen holen Ware, Beutel und Beileger ab – gebucht binnen 24 Stunden nach Ihrem Auftrag – und bringen die fertigen Kartons palettiert zurück, auf Wunsch direkt zu Ihrem Fulfillment-Dienstleister. Eine Palette aus rund 600 km Entfernung kostet je Richtung etwa 177 €, ein ganzer LKW etwa 1.120 € (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen. Mehr zum Ablauf steht auf der Seite Transport von apool.de.

Ausstattung

Ausstattung: Einschweißen, Zählen, Kennzeichnen, Handling

Womit an unseren 7 Standorten eingetütet wird. Beutel, Beileger und Etiketten stellen in der Regel Sie bei – oder wir beschaffen sie nach Ihrer Spezifikation.

Einschweißen und Verschließen

  • Anlage zum Einschweißen von PE-Beuteln, Nähte bis 600 mm Breite
  • Verpackungstische mit Rollenbahnen
  • Klebeband- und Stempelplätze
  • Falttische für Textil

Zählen und Kennzeichnen

  • Tisch- und Palettenwaagen (Zählwaagen) mit Referenzgewicht
  • Vorlagebretter für Kleinteile-Sets
  • Etikettierplätze für Beutel und Kartons
  • Fotodokumentation Wareneingang und Ausgang

Anweisung und Daten

  • Elektronische Arbeitsanweisung mit Foto des freigegebenen Musters (seit 2019)
  • Stückliste je Beutel am Arbeitsplatz
  • Digitale Bestandsführung je Charge
  • Zählprotokoll je Karton und Palette (Excel/PDF)

Handling und Lager

  • Kartonier- und Palettierplätze
  • Gabelstapler, Akkustapler, Scherenhubwagen
  • Rampe an allen 7 Standorten
  • Rund 1.700 Palettenplätze + externes Lager (450+)

Einblick

Einblick ins Eintüten

Illustrationsfotos; eigene Aufnahmen aus unseren Hallen folgen.

Angebot in 24 Stunden – 10 Musterbeutel in 2–5 Tagen

Nennen Sie Produkt, Stückzahl, Teile je Beutel und Beutelart: Sie bekommen den Preis je Beutel mit den Sekunden dahinter, den Termin fürs Erstmuster und die Transportkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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