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Lexikon

Polybeutel / Polybag: Definition und Bedeutung beim Eintüten

Polybeutel / Polybag – Polybeutel – im Handel und im Versand oft Polybag genannt – ist der Sammelbegriff für vorgefertigte, meist transparente Kunststoffbeutel aus Polyethylen oder Polypropylen, in die Waren einzeln eingelegt und danach verschlossen werden.

Auch: Polybag, Folienbeutel, Kunststoffbeutel, Klarsichtbeutel

Was heißt Polybeutel / Polybag in der Praxis?

Das Wort ist eine Eindeutschung des englischen poly bag, einer Kurzform von polyethylene bag. Im deutschen Einkauf hat sich der Begriff längst vom Werkstoff gelöst: Auch glasklare, etwas steifere Beutel aus Polypropylen, die beim Anfassen leise knistern, laufen als Polybeutel. In Bestellungen tauchen daneben Folienbeutel, Kunststoffbeutel oder Klarsichtbeutel auf, in der Modebranche fast immer Polybag. Gemeint ist stets eine fertig geschnittene Hülle, kein Folienschlauch von der Rolle. Wer ausdrücklich nur Polyethylen meint, spricht genauer vom PE-Beutel, den das Lexikon auf apool.de erklärt.

Nach Bauform unterscheidet man den flachen Beutel mit drei geschlossenen Seiten, den Seitenfaltenbeutel für voluminöse Ware, den Beutel mit Klappe und Adhäsionsverschluss sowie den Druckverschlussbeutel. Eine eigene Familie bilden Versandtaschen aus mehrschichtiger, blickdichter Folie, die ohne Umkarton auf die Reise gehen. Die Folienstärke wird in Mikrometer angegeben; an unseren Standorten verarbeiten wir Flachbeutel von 50 × 80 mm bis 600 × 800 mm in 25–100 µm.

Beim Eintüten bestimmt der Verschluss die Zeit: Ein Teil in einen Polybeutel mit Klebestreifen zu stecken und zu schließen, kalkulieren wir mit rund 10 Sekunden, das Einschweißen in einen offenen PE-Beutel mit etwa 15 Sekunden. Richtwert 2026 für ein Teil je Beutel, verschlossen und kontrolliert: 8 ct – 20 ct (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Wie das mit glasklaren Beuteln abläuft und welche Fehler dort typisch sind, zeigt die Seite PP-Beutel mit Klappe und Klebestreifen; den eingeschweißten Standard beschreibt PE-Flachbeutel.

Nicht jede Folienverpackung ist ein Polybeutel. Der Begriff meint immer einen vorab gefertigten Beutel; beim Flowpack formt dagegen eine Maschine die Hülle erst während des Verpackens aus einer Folienbahn. Stoff-, Vlies- und Papierbeutel gehören schon wegen des Materials nicht dazu. Und mit Einkaufen hat der Polybeutel nichts zu tun: Er schützt ein einzelnes Produkt vor Staub und Kratzern oder hält die Teile eines Sets zusammen.

Leistungen zum Begriff

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Nennen Sie Produkt, Stückzahl, Teile je Beutel und Beutelart: Sie bekommen den Preis je Beutel mit den Sekunden dahinter, den Termin fürs Erstmuster und die Transportkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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